Unsere Highlights 2016

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Der Nikolaus im Kinderhaus am 6.12.2016

Gerade sangen die Kinder beim adventlichen Morgenkreis vom Nikolaus, als plötzlich vor dem Fenster eine rote Mütze auftauchte. „ Ein echter Nikolaus!“, riefen die Kinder aufgeregt. Tatsächlich, der Nikolaus stapfte durch unsren Garten. Das passte ja prima zu unsrem Lied! „Der Nikolaus ist hier, schon klopft er an die Tür. Wir rufen laut: Herein! Schon tritt er bei uns ein. Sei gegrüßt lieber Nikolaus, wieder gehst du von Haus zu Haus. Alle Kinder lieben dich, warten schon und freuen sich, teilst du dann deine Gaben aus. Dankeschön, Dankeschön, lieber Nikolaus!“   Mit einem großen Sack nahm er in unsrer Mitte Platz und zog ein großes goldenes Buch hervor! Da stand so allerhand von unsren Kindern drin. Z.B. dass es hier mutige Löwen, schlaue Füchsen, pfiffige Mäusle und niedliche Schneckle geben soll? „Ja, bin ich denn im Zoo?“ lachte er. „Das sind doch die Namen der Altersgruppen“, klärten ihn die Kinder auf. Er erzählte uns dann die Geschichte vom „Vorgänger“ Nikolaus, der vor langer Zeit gelebt hatte und den Menschen zeigen wollte, dass es Gott gut mit uns meint. So hatte er nachts armen Kindern, die keine Schuhe hatten, warme Stiefel vor die  Türe gestellt. Und so macht man es bis heute zur Freude der Kinder. Dass der echte Nikolaus schon lange tot ist, das wussten die Kinder, aber wer war nun dieser rote Mann? Na klar, der „neue“ Nikolaus! Und weil die Kinder so brav und artig ihre Lieder sangen, öffnete er endlich seinen Sack! Da kamen tatsächlich die verschwundenen Socken wieder zum Vorschein. Zum Glück, denn sonst müsste so manch ein Papa nur einsöckig zur Arbeit gehen… Aber wie die Socken gefüllt in den Sack kamen, bleibt ein Rätsel. Ob wir es nächstes Jahr lösen?

Dem „neuen, echten“ Nikolaus ein herzliches Dankeschön und komm bald wieder in dies Haus, lieber guter Nikolaus. Alle Kinder und Erzieherinnen des Kinderhauses Kunterbunt

Besuch der Zimsternchen- Theatertage am 29.11.2016

Am 29.11.2016 besuchten die Füchse und Löwen die Zimtsternchen-Theatertage in der Dieselstraße in Esslingen und sahen, wie Michel aus Lönneberga Weihnachten feiert: am Weihnachtsabend singt er seinem Vater ständig zwischen dessen „Oh Tannenbaum“-Darbietung und in seiner selbstgebauten Wolfsgrube fängt er einen gefräßigen Wolf, der im Armenhaus von Lönneberga sein Unwesen treibt indem er den Armen den gespendeten Weihnachtsschmaus wegfrisst. Da hat Michel mit Alfred gleich eine Idee, wie er den hungrigen Armenhäuslern helfen kann, schnappt sein Holzgewehr und macht sich auf den Weg zum Armenhaus… Wie die Armenhäusler ihr Haus über einen Sprung aus der Dachluke direkt auf Alfreds Kopf verlassen und die anschließende Schlittenfahrt sorgte bei den Kindern für besonders viel Gelächter.

Auf unserem Weg zurück zum Kinderhaus besuchten wir noch einen Spielplatz und rätselten an der Bushaltestelle, welcher Bus und nun wohl wieder zurück nach Berkheim bringen wird.

 

Weihnachtsmarkt in Berkheim am 26.11.2016

Weihanchtsmarktstand im Jahr 2016

Am Samstag vor dem 1. Advent fand auf dem Hartplatz wieder der beliebte Berkheimer Weihnachtsmarkt statt. Auch in diesem Jahr beteiligte sich das Kinderhaus Kunterbunt mit einem stimmungsvollen Stand und einem reichhaltigen Angebot. Schon lange vorher begann unser engagierter Elternbeirat zu organisieren, zu planen und einzukaufen. Und in den letzten 2 Wochen verging kaum ein Tag, an dem nicht fleißige Eltern Adventskränze banden, Gutsle buken, nähten, bastelten uvm. Auch unsere Kindergartenkinder halfen eifrig mit. Mit Herrn Hetzinger, unserem Werkstatt- Opa, sägten sie begeistert Tannenbäume aus, und im Atelier entstanden wunderschöne Tischlaternchen. Voller Stolz boten die Kinder ihre Werke zum Verkauf an.

Wir danken unseren Elternbeirätinnen für ihr großes Engagement, Herrn Hetzinger für die liebevolle Begleitung der Kinder in der Werkstatt und den vielen Eltern, die sich beim Basteln, Backen, Auf- und Abbau und dem Verkauf engagierten. Der Erlös kommt den Kindern des Kinderhauses zugute.

Ihr Kinderhaus Kunterbunt Team

Saftaktion des Obst- und Gartenbauvereins Berkheim mit dem Osterfeldkindergarten und dem Kinderhaus Kunterbunt am 16.09.2016

„Wie entsteht eigentlich der Apfelsaft, den wir im Supermarkt kaufen?“ Diese Frage stellen sich die Bären des Osterfeldkindergartens und die Löwen des Kinderhauses Kunterbunt. Bei der Beantwortung hilft uns der Obst-und Gartenbauverein Berkheim, dessen Mitglieder uns am 16.09.2016 auf dem Bauernhof Krinn empfangen: „Guten Morgen, was machen wir heute? - Wir sammeln Äpfel und dann machen wir einen Apfelsaft!“. Gesagt, getan: die Kinder, die alle mit Eimern oder Körben ausgerüstet sind, bekommen einen Leiterwagen und dann geht es auf zur Obstwiese. Herr Krinn bemerkt: „Die Wiese habe ich extra für euch gemäht. Und jetzt lasse ich Äpfel regnen.“

Mit einem langen Stock rüttelt er an den Zweigen und schon bald ist die Wiese mit den schönsten Äpfeln übersäht, die die Kinder nun eifrig auflesen. Herr Krinn erklärt uns, welche Äpfel wir für unsere Saftaktion verwenden können und welche nicht: „Jetzt zeig ich euch mal einen fauligen Apfel, den werfen wir auf die Seite.“ Unser Leiterwagen füllt sich. Bald liegen drei prall gefüllte Säcke frisch gelesener Äpfel darin. Wir fahren unsere Ernte fröhlich zum Hof. Dort steht schon eine Wanne bereit, denn die Äpfel müssen noch gewaschen werden, bevor sie in der Rätzemühle klein gehackt werden. Die Apfelstücke fallen in den Presskorb. Wir dürfen eine Kostprobe nehmen: Lecker, richtig saftig sind die.

Jetzt wird die Arbeit anstrengender, denn der Presshebel der Saftpresse muss von Hand hoch und runter gedrückt werden, bis es «Klick» macht. „Jetzt gucket ihr mal, was jetzt passiert, wenn dieser Pressstempel nach unten geht“, bemerkt Herr Krinn. Alle Kinder schauen gespannt auf die Saftpresse. Ganz unten sammelt sich Saft und läuft allmählich in einen am Boden stehenden Eimer. Jetzt ist richtig viel Muskelkraft gefragt. Wir wechseln uns am Presshebel ab. Jedes Kind darf einmal drücken. Manch einer zeigt dabei sehr viel Ausdauer und wird von den Männern gelobt: „Das ist einer, der hat Kraft, der hat auch nicht so viel aufgelesen. Der hat sich fürs Apfelpressen geschont.“

Es dauert seine Zeit, aber irgendwann ist das Gewinde durch unsere Arbeit ganz nach unten gedreht und der letzte Saft ausgepresst. Die Apfelreststücke werden aus dem Presskorb in eine Schubkarre geleert. Herr Krinn fordert uns auf: „Probiert mal jetzt die Apfelstücke, wie schmecken die jetzt? Sehr trocken, der ganze Saft ist jetzt im Eimer drin.“ Die Kinder greifen zu und probieren erneut. „Das ist etwas Besonderes: Kinder aus dem Schubkarren füttern,“ bemerkt jemand. Aber auch diese Apfelstücke schmecken allen noch richtig gut.

Wer so viel arbeitet, muss auch tüchtig essen. Wir werden mit Saitenwürstchen und Brötchen bestens verpflegt und „Ja, endlich“ dürfen wir unseren frischen Apfelsaft trinken. Einfach köstlich ist der!!!

Zum Dank für die Einladung zu dieser lehrreichen Saftaktion und die leckere Verpflegung singen wir zum Abschied unser Apfellied und überreichen ein Geschenk. Wir würden gerne wiederkommen.

Liebe Grüße von den Kindern und Erzieherinnen des Osterfeldkindergartens und des Kinderhauses Kunterbunt

Verkehrssicherheitstag im Kinderhaus am 19.Juli 2016

Einen ganz besonderen Nachmittag erlebten die Kinder des Kinderhauses dank vielen engagierten Menschen:

Herr Bernhard Schäufele, Sonderbeauftragter der Kraftfahrzeuginnung für die Aktion verkehrssichere Kinder, organisierte den lehrreichen Nachmittag. Gäste und Sponsoren waren auch Günther Urbansky und Miriam Schmitt von der Handwerkskammer Stuttgart, die unsere Kinder mit den mitgebrachten Bobbycars begeisterten und natürlich das Ehepaar Klett von der Landesverkehrswacht, die nicht nur die Spielstationen mit betreuten, sondern den Kindern auch sehr anschaulich verkehrsgerechtes Verhalten erklärten. Schön war, dass auch unsere Pfarrerin Sabine Nollek und Herr Bernd Berroth, Leiter des Amtes für Bildung, Erziehung und Betreuung, unsere Gäste waren.

Eingekleidet mit leuchtenden Warnwesten und sonnenschützenden Caps durften die Kinder an vielen Stationen verkehrssicheres Verhalten erproben. Es konnte an Ampeln, Zebrastreifen und Schilder geübt werden, ein Geschicklichkeitsparcour war aufgebaut, ein riesiges Verkehrsmemory konnte gespielt werden uvm. Anschaulich erfuhren die Kinder, was passieren kann, wenn man sich nicht anschnallt oder gar den Fahrradhelm vergisst.

Dank der großzügigen Spenden der Handelskammer, Verkehrswacht und Kraftfahrzeuginnung können wir Erzieherinnen mit den Kindern in den nächsten Wochen das Erlernte vertiefen. Zu unserer großen Freude, wurden uns zahlreiche Bobbycars, Schilder, Ampeln, Bücher, Verkehrs- CDs uvm. geschenkt. Und natürlich durften die Kinder auch ihre Warnwesten und Caps behalten, mit denen manche noch täglich in den Kindergarten kommen.

Dass der Nachmittag so gelungen war, liegt auch an der Mithilfe unseres Elternbeirats und einzelner Mütter, die die Bewirtung der Kinder und Gäste übernahmen, Kuchen und Muffins buken und einfach überall mit anpackten, wo Hilfe gebraucht wurde.

Herzlichen Dank auch der Pizzaria Milena, die uns ihren Parkplatz für den Nachmittag zur Verfügung stellte.

Im Namen aller Kinder  ganz herzlichen Dank Herrn Schäufele und seinem engagierten Team!!!!

Die Erzieherinnen des Kinderhauses Kunterbunt

 

 

 

Feuerwehrbesuch am 5.Juli 2016

Am Dienstag, den 05.07.2016 werden die Vorschüler des Kinderhauses zum Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr in Berkheim gerufen. Fünf erfahrene Feuerwehmänner zeigen uns Löschfahrzeug, Geräteräume und erzählen, was man für den Löschangriff alles benötigt: Im Löschgruppenfahrzeug gibt es Wassersauger, Pumpen, Druckschläuche und Wathosen. Uns wird die große Zange vorgeführt, mit der Feuerwehrmänner aus einem Auto ein Cabrio machen können und wir dürfen den schweren Spreizer halten, mit dem man im Notfall Autotüren öffnet.

Im Brandfall ist die persönliche Schutzausrüstung überlebensnotwendig: unten die Stiefel mit Stahlkappe, dann Hose, Sauerstofflasche, Atemschutzmaske mit Schlauchanschluss für die Sauerstofflasche, Handschuhe und Helm. Auch ein kleines Beil darf nicht fehlen, mit dem man „richtig stark sein kann“.

Ja, aber: „Woher kommt eigentlich das Löschwasser?“ – „Aus dem See?“ – „Aus einem Tank?“ Wir haben keine Zeit, länger darüber nachzudenken, denn schon werden wir zum Löscheinsatz gerufen und nach kurzer Fahrt mit schrillem Tatütata erreichen wir unseren Brandort. Schnell öffnen wir den Hydranten und schrauben zügig das Standrohr ein. Und jetzt können wir auch schon das Wasser sehen. Wir sind uns nur nicht ganz sicher: „Ist das kaltes Wasser?“

„Wie bekommen wir nun das Wasser vom Standrohr zum Feuer?“ Wir rollen einen Schlauch aus. Nun hat das Feuerwehrauto „ganz viel Wasser“. Im Löschfahrzeug befindet sich der Verteiler, an den wir nun einen zweiten Schlauch montieren.

Danach lernen wir den wichtigsten Ruf eines Feuerwehrmannes: „Wasser marsch!“ Alle stellen sich auf den Schlauch und spüren, wie sich dieser prall mit Wasser füllt.

Als die Frage ertönt: „Willst du auch mal spritzen?“ Gibt es kein Halten mehr. Jeder nimmt mit Begeisterung das Hohlstrahlrohr in die Hand und es wird gelöscht, was das Löschwasser hergibt. Mutig wird nicht nur der „Brand“ gelöscht, sondern auch das Löschwasser freudig erkundet. Glücklicherweise und dank des guten Wetters können wir nach erfolgreichem Einsatz vermelden: Es entstand weder Sach- noch Personenschaden.

Am Ende verlassen dreizehn triefnasse Löwen überglücklich das Feuerwehrgelände… Vielen lieben Dank für diesen gelungenen Vormittag an die Freiwillige Feuerwehr in Berkheim!

Ihr Kinderhaus Kunterbunt

Löwenausflug zur Bäckerei am 14. und 21. Juni

Auf den Spuren der BREZULA /BRACCHIUM

Nein, das ist kein Dinosaurier, sondern die lat. Bezeichnung für „verschlungene Hände /Arme“.

Der Sage nach retteten die verschlungenen Arme dem Hofbäcker des Grafen von Urach das Leben.  Er musste ein Gebäck erfinden, durch das die Sonne dreimal scheinen konnte. Als er kurz vor knapp seine Frau so stehen sah, kam ihm die Idee für jenes Gebäck. Und wie es der Zufall so wollte, fegte seine Katze die Teigrohlinge in eine Wanne mit heißer Lauge (die zum Würzen von Suppen und Fischen gedacht war). Da die Zeit knapp war, schob der Bäcker die in Lauge getränkten Rohlinge in den Ofen. Ergebnis: Ein herrlich duftendes,  wunderschön braunes,  lecker schmeckendes Gebäck war erfunden worden.

Die Frau des Grafen gab dem Ganzen den Namen und später wurde aus Brazula das Wort Brazel bzw. Brezel.

Zum Glück haben wir auch unseren Bäcker HERMANN, dessen Backstube von 15 Löwen (in 2 Gruppen)in Beschlag genommen wurde.

Geduldig zeigte und erklärte uns Herr Hermann, wie so eine Brezel entsteht: wie der Teig mit der Tellermaschine portioniert wird, wie die Wickelmaschine die Rollen formt, die Technik der Drehärmchen, Laugendusche,…Dabei hatte er Unterstützung von seinem Sohn Robin (auch ein Vorschulkind), der das Handwerk schon recht gut beherrschte.

Und dann durften die Löwen selbst ans Werk. Und man höre und staune, das kreative Ergebnis ließ sich sehen: wohl- und anders geformte Brezeln, Knoten aller Art, Schlangen, Mäuse, Hörnchen…und zu guter Letzt das Gesellenstück des Juniors, ein LAUGENKROKODIL  (Crocodilus). Was da wohl der Graf von Urach dazu gesagt hätte?

Vielleicht will nun manch einer statt Brezeln CROCOS kaufen?

Wir Kinder und Erzieherinnen des Kinderhauses Kunterbunt möchten uns jedenfalls ganz herzlich bei der Familie Hermann für diesen interessanten Einblick in ihre Backstube bedanken. Es hat allen riesigen Spaß gemacht und wir kommen gerne wieder, denn so frisch schmecken die Brezeln und Crocos himmlisch lecker!

Löwenausflug und Übernachtung im Juni 2016

Haben Sie schon einmal ein Tier mit Kleiderhaken und Rasierpinsel am Kopf, … einem Handschuh zwischen den Beinen, sowie einem Strick am Hintern gesehen?

So beschrieb eine Schildkröte namens Fischbrötchen eine Kuh, als sie ihr das erste Mal in ihrem Leben begegnete („Fischbrötchen im Kuhstall“ von Fredrik Vahle).

Eine „ Feder-Fell- nahe“ Begegnung hatten auch die 14 Löwen des Kinderhauses Kunterbunt, als sie den Sonnenhof in Remseck besuchten. Von der  Haltestelle wurden wir bereits mit einem „slalomfahrenden“ Traktor abgeholt und kamen mit viel Gelächter und quietsch vergnügt auf dem Hof an.

Dort wurde uns die Welt der Bauernhoftiere näher gebracht. Wann können „Löwen“ schon mal Küken und Hühner füttern und streicheln, Ziegen bürsten, Schweine kraulen, Bullen und Kühe „abhören“? Und zum krönenden Abschluss unsrer Führung, durfte jeder noch eine Runde reiten.

Bei sonnigem Wetter konnten sich die Vorschulkinder auf dem herrlichen Gelände austoben.

Glücklich und erfüllt kamen wir abends wieder ins Kinderhaus zurück, das nun von den Löwen alleine gehörte. Dort gab es liebevoll vorbereitete Pizzabrötchen, die Schlafplatzwahl wurde zelebriert, …und das ganze Haus in Beschlag genommen. Es folgten Pyjamaparty und Gespensterjagd mit Taschenlampen, und die Gute-Nachtgeschichte von Fischbrötchen im Kuhstall…

Aber auch Löwen werden einmal müde und schliefen irgendwann ein. Von was sie wohl geträumt haben? So manch ein Elternteil hat am nächsten Morgen als die Löwen nach dem Frühstück abgeholt wurden, vielleicht folgendes gehört:

  •  Die S-Bahn ist so schnell unterirdisch gerast und hatte tolle Sitze und die Heuschlacht war so cool.
  • Der Traktor hat so lustig gewackelt und ist wild gefahren.
  •  Die Küken waren so kuschelig und sind über die Hand gelaufen, haben immer gepiepst und Kacka auf  den Tisch gemacht.
  • Wir haben Körner gemahlen und ein Huhn hat mir aus der Hand gepiekt.
  • Die Kuh war so weich und warm und wir konnten den Herzschlag hören. Aber der Bulle war am tollsten, er hatte einen Ring in der Nase!
  • Die Schweine haben mit der Schnauze im Dreck rumgeschnüffelt und wollten unsre Schuhbändel fressen. Die waren ganz schön frech.
  • Die Ziegen waren so witzig, die haben Kügelchen gekackt.
  • Wir haben selber Butter geschüttelt und dann probiert, das war lecker!
  •  Am allerbesten war das Reiten, weil ich das erste Mal in meinem ganzen Leben geritten bin.
  • Die Heuschlacht fand ich am tollsten.
  •  Das Abendessen war richtig lecker und dass nur Löwen im Kindi waren.
  • Voll geil war die Pyjamaparty und dass wir im Kindi übernachtet haben.
  •  Die Schlafanzugparty mit lustigen Spielen war cool.
  • Als alle geschlafen haben bin ich mit Taschenlampe angeschlichen.
  • Ich fand alles toll. Können wir nochmal übernachten? Wenn ich in der Schule bin, löse ich meinen Gutschein beim Übernachten ein!

 „Na, da sind wir aufs nächste Jahr gespannt!“ sagten die Erzieherinnen und gingen etwas müde aber glücklich nach Hause.

Waldwoche im Mai 2016

Laudato si o mio Signore

Mit diesem schönen Lied eröffneten wir unsere Waldwoche und wieder wurde es zum absoluten Lieblingshit der Kinder. Vielleicht liegt es daran, dass der Text so stimmig ist, wenn man viele Tage in der Natur ist und so viele Anlässe findet unserem Gott zu danken. Fragt man die Kinder, was Ihnen am besten gefallen hat und für was sie sich bedanken möchten, erzählen sie mit leuchtenden Augen:

  • für das tolle Feuer und dass wir so viele Stöcke gefunden haben und sogar schnitzen durften
  • für das leckere Stockbrot
  • für die grüne Wiese und die hohen Bäume und die Gänseblümchen
  • dafür, dass ich 12 Schnecken auf einmal auf meinem Arm hatte und meine ganze Becherlupendose voller Ameisen und Regenwürmer
  • dass meine Schnecke „Turbo“ beim Schneckenrennen gewonnen hat
  • dass ich den schönsten Laubfrosch gefunden habe
  • dass ich in der Matschpfütze stecken geblieben bin und dann zweimal umgekippt bin und Doris mich gerettet hat und alle nur gelacht haben
  • dass die Ameisen weitergelebt haben, obwohl wir sie gefärbt haben
  • dass wir so viele Geheimverstecke gefunden haben
  • für die Sonne und dass es fast nicht geregnet hat
  • für den Fuchsbau, den wir entdeckt haben und für die vielen lustigen Raupen 
  • für die viele gute Luft

 

Danken möchten wir auch Herrn Otto Handel, der den Steinriegelplatz so wunderbar pflegt und vorbereitet.

Die Kinder und Erzieherinnen des Kinderhauses Kunterbunt

 

 

"Was macht die Kuh im Kühlschrank? " 26.02.2016

Die Wanderausstellung «Was macht die Kuh im Kühlschrank» lud unsere Vorschulkinder  zu einer spielerischen Entdeckungsreise zum Thema «Nachhaltigkeit» ins Mercedes-Benz-Museum ein. „Was findet denn heute hier statt?“, fragte die Frau, die uns begrüßte. Ein Junge sagte: „Wir gehen in eine Kloschüssel.“ Unsere Ausstellungsführung antwortete: „Das ist nicht so falsch. Bei uns ist tatsächlich ein Badezimmer mit einem Klo, in das man reinkriechen kann.“ Dann wurde uns erklärt, dass wir gleich eine ungewöhnliche Wohnung besuchen werden, in der alle Wände und Möbel aus Pappe gebaut sind. Wir teilten uns in zwei Kleingruppen auf und betraten das etwas andere Domizil: es gab ein Kinderzimmer mit Kinderbett und Kaufmannsladen, aber neue Spielsachen fand man hier nicht. Stattdessen spielten die Kinder mit Kronkorken und Verschlussklammern, die sie abwogen und zum Kauf anboten. Hier wurden wir zum Nachdenken darüber angeregt, wieviel Spielzeug eigentlich genug ist und ob man auch mit Müll spielen kann. Hinter dem Kinderzimmer befand sich die Küche mit Küchenzeile, Herd und Kühlschrank. Wir öffneten den Kühlschrank und erblickten eine Kuh. Die Ausstellungsführung fragte: „Habt ihr auch eine Kuh im Kühlschrank?“ Jemand antwortete: „Nein, eine Milchtüte.“- „Was ist auf der Tüte drauf?“ Ein Junge antwortete: „Eine Kuh“. Ein Kind rief: „Kommt, lasst uns Bäcker in der Küche spielen“ und backte mit frischgelegten Eiern der Hühner, die vom Hühnerstall im Oberschrank direkt in eine Pfanne auf dem Herd fielen, einen Kuchen.Mir Kaffeemühlen und Mörsern mahlten die Kinder am Küchentisch eifrig Kaffeebohnen fein und ließen sich dabei erklären, woher Kaffee stammt und wie er vor und nach dem Rösten aussieht. Es ging weiter in das Wohnzimmer mit Sofa, Riesensteckdose und Fernsehapparat. Nur Strom gab es hier nicht. Dank einer bereitgestellten Requisitenkiste und unseren Kindergartenkindern konnten wir schon bald die Nachrichten mit Wettervorhersage anschauen. Dann, endlich, kam das Badezimmer mit begehbarer Toilette, Kanalisation und einer Kiste voller Rohrteile, aus denen wir unsere eigene Wasserleitung bauten, denn fließendes Wasser war hier noch nicht vorhanden. Außerdem erfuhren wir, dass die alten Römer nebeneinander auf die Toilette gingen und dass nicht überall auf der Welt Toilettenpapier benutzt wird. Leider verging die Zeit beim intensiven Spielen in den Räumlichkeiten viel zu schnell und eine Hupe gab das Signal zum Aufräumen und Gehen.

Tschüss liebe Kuh im Kühlschrank, du hast uns heute einen ganz anderen Blick auf die Dinge des Alltags ermöglicht und wir hatten viel Spaß dabei!

Ausflug ins Kinderkrankenhaus im Februar 2016

Mitte Februar wartete auf die Löwenkinder unseres Kinderhauses ein weiterer spannender Ausflug: Diesmal ging es in die Kinderklinik Esslingen. Da wir in diesem Jahr so viele Vorschulkinder haben, wurden die Kinder auf zwei Besuchstage verteilt. Beim ersten Besuch führte uns Prof Dr. von Schnakenburg persönlich durch die Klinik. Es war ihm ein großes Anliegen, sich Zeit für die Kindergartengruppe zu nehmen und in angenehmer Atmosphäre die Notaufnahme, die Röntgenabteilung und ein Stationszimmer zu zeigen. Beim zweiten Termin wurden wir von dem „Bald-Arzt“ Max Hertnagel durch die Räumlichkeiten geführt. In der Kinder-Notaufnahme wurde bei jedem Freiwilligen die Sauerstoffsättigung im Blut gemessen. Dabei lernten wir, dass ein Wert zwischen 95 und 100 optimal ist. Erfreulicherweise bekamen alle „genug Luft“ und so blieb das Sauerstoffgerät ungenutzt an der Wand hängen. Danach wurde die Wärmelampe über der Liege, auf der alle Kinder saßen, eingeschaltet. Herr Hertnagel erklärte: „Damit können wir euch richtig einheizen.“ Nun folgte eine Blutdruckmessung. Ein Kind fragte: „Warum misst man eigentlich den Blutdruck?“. Ein anderes wollte wissen, was sich in den Schränken der Notaufnahme befindet und ein drittes ließ sich die Geräte wie z.B. die Absaugpumpe erklären. Anschließend hörten wir uns mit einem Stethoskop gegenseitig ab und erfuhren, wo man den Puls eines Menschen ertasten kann. Nachdem wir den Medikamentenschrank genau inspiziert hatten und auf der Liege mehrmals von unten nach oben befördert worden waren, ging es, vorbei am OP- und Kreißsaal, weiter in die Röntgenabteilung, wo wir u.a. Röntgenbilder einer Wirbelsäule, eines Kopfes, eines Unterarmbruches etc. begutachteten.Dann durfte sich jeder eine Wunschstelle für seinen Verband aussuchen. „Ich überall, damit ich eine Mumie bin,“ antwortete ein Kind schlagfertig. Frau Rosanelli und Herr Hertnagel verbanden uns geduldig unsere imaginären Hand- und Unterarmverletzungen und bedachten uns mit einem Grinsepflaster und einem Einweghandschuh-Luftballon.  Zum Schluss schauten wir uns noch ein Stationszimmer und das Spielezimmer an. Dann war es schon wieder Zeit zu gehen. Im Bus wurden die Kinder gefragt: „Habt ihr euch verletzt? „Die Antwort der Kinder lautete: „Die Erzieherinnen haben nicht gut auf uns aufgepasst...“ und manch ein Kind erschreckte seine Eltern am Mittagstisch mit einer Verletzung.

Wir bedanken uns für die informativen und rundum gelungenen Führungen. Wir sind ganz sicher, dass wir im Notfall in der Kinderklinik Esslingen bestens versorgt werden.

Die Vorschulkinder und die Erzieherinnen des Kinderhauses Kunterbunt