Unsere Highlights 2019

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Der Obst- und Gartenbauverein Berkheim lud ein zur Apfelsaftaktion

Am Freitag, 13.09.2019 machten sich die zukünftigen Schulkinder des Kinderhauses Kunterbunt und des Osterfeldkindergartens auf den Weg zum Hof von Herrn Krinn. Der Obst- und Gartenbauverein hatte wieder einmal zu einer Apfelsaftaktion eingeladen.

Nach einer herzlichen Begrüßung gingen alle gemeinsam zur Apfelbaumplantage. Herr Krinn schüttelte kräftig an seinen Apfelbäumen und zahlreiche Äpfel fielen herunter, es „regnete“ Äpfel. Nun waren die Kinder gefragt. Sie sammelten die Äpfel mit ihren mitgebrachten Eimerchen ein. Anschließend kamen sie in einen großen Sack. Drei Säcke kamen zusammen.

Wieder auf dem Hof wurden die Äpfel in einer großen Wanne gewaschen. Dann kam ein tolles Gerät zum Einsatz, die Apfelmühle. Mit Hilfe eines Motors und scharfen Messern mahlte sie die Äpfel in kleine Stückchen. Die Kinder staunten, wie schnell das ging. Mit der Apfelpresse wurde anschließend der Saft aus den Apfelstückchen herausgepresst. Diese hatte keinen Motor, also konnten die Kinder beim Herunterdrücken des Presshebels ihre Muskelkraft zeigen. Bald war so viel Apfelsaft da, dass er probiert werden konnte. Ein Kind meinte: „Der schmeckt ja besser als bei uns zuhause!“

Unsere netten Gastgeber hatten auch noch Saitenwürstchen und Brötchen für uns vorbereitet. Diese wurden nach getaner Arbeit natürlich gerne gegessen.

Als Dank für die tolle Aktion und die leckere Verpflegung sangen wir noch unser Apfellied.

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Krinn und die Ausschussmitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Berkheim.

 

 

Die Kinder und Erzieherinnen vom Kinderhaus Kunterbunt und vom Osterfeldkindergarten

Kinderhauskinder bei der Freiwilligen Feuerwehr in Berkheim im Juni 2019

"Wasser marsch!“

Diesen wunderbaren Befehl für das Spritzen von Wasser hätten wir in den vergangenen Tagen angesichts der großen Hitze gerne jeden Tag gegeben. Was für ein Highlight, als am vergangen Mittwoch acht Vorschulkinder aus dem Kinderhaus Kunterbunt von den beiden Feuerwehrmänner Florian und Stefan nassgespritzt wurden! Da wurden schnell die Badesachen ausgepackt und im erfrischend kühlen Nass gespielt.

Aber natürlich gab es bei unserem Besuch noch viele andere Höhepunkte: Das Feuerwehrauto durfte von innen und außen untersucht werden, Gegenstände wie das Atemschutzgerät, der Piepser, Schläuche, Sägen und Scheren und vieles mehr wurde den Kindern von Florian und Stefan fachmännisch und dennoch sehr kindgerecht erklärt. Und natürlich gab es immer wieder etwas zum Anfassen, Hochheben und Ausprobieren. Selbstverständlich durften wir auch eine Runde mit dem Feuerwehrauto fahren. 

Dass Stefan sich trotz der großen Hitze für uns die komplette Feuerwehrbekleidung anzog, bewunderten wir sehr. Mit dem Atemschutzgerät, dem Helm und der schweren Kleidung sah er ganz fremd aus und sprach sehr seltsam und leise. Wie gut, dass unsere Kindern nun wissen, dass sie im Ernstfall nie Angst vor einem Feuerwehrmann haben müssen, da unter der Maske sicher ein so netter Mann wie Stefan steckt.

Vielen Dank, Florian und Stefan, dass ihr euch so toll auf die Kinder eingelassen habt, danke für eure Zeit, euren Humor und für eure Arbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr in Berkheim!

Die Kinder und Erzieherinnen des Kinderhauses Kunterbunt

Unser Löwenausflug im Mai 2019

Am Montag, den 20.05.29019 ist es endlich soweit: der langersehnte Löwenausflug kann beginnen! Mit Bus und Bahn machen wir uns auf den Weg zum Sonnenhof und werden an der Endhaltestelle mit dem Traktor-Taxi abgeholt.

Auf dem Hof begrüßt uns Lena. Sie wird uns heute alle Tiere zeigen, die hier leben. Bevor wir unseren Gang durch die Ställe beginnen, hat sie einen Tisch mit Heu, Getreidekörner, Salat, Karotten, Äpfeln, verschiedenen Eiern und Pferdehaaren vorbereitet. Welche Dinge können denn von welchen Tieren gefressen werden? Fressen Pferde Heu oder Stroh? Und warum sind die Haare auf dem Tisch so borstig und riechen nach Pferd? Ist das größte Ei eigentlich echt oder aus Plastik? Wir versuchen, all diese Fragen zu beantworten.

Dann sagt Lena: „Seid ihr bereit, sollen wir zu den Tieren gehen?“ Klar sind wir alle bereit und gehen erwartungsvoll zum ersten Stall. Dort füttern wir die Hasen mit Salat und Karotten. Beim anschließenden Streicheln fragen die Kinder: „Wie heißen die Hasen eigentlich?“ Lena antwortet: „Wollt ihr ihnen einen Namen geben?“ Wir nennen den Schwarzen Kani und einen anderen Hoppel.

Nun besuchen wir die zickige Kuh Helene und den riesigen Bullen Lupo. Lena warnt uns: „Achtung, nicht in die Scheißhaufen treten.“ Bevor wir näher herangehen, soll Lupo erst einmal an uns schnuppern dürfen. Wir streicheln Lupo. Sein Fell fühlt sich ölig an. Außerdem sind seine Hörner in Kopfnähe warm und werden nach außen kalt. Und er trägt einen Ring in seiner Nase.

Bei den Ziegen zeigt uns Lena, wie man Tiere füttert: Mit flacher Hand. Da kommt die nächste Frage auf: „Woran erkennt man, ob es sich um eine weibliche oder männliche Ziege handelt? „Weil die verschiedene Namen haben?“, „Weil die eine hat längere Hörner und die andere kürzere?“ „Am Bart?“ Weiß jemand die richtige Antwort???

Lena verteilt Bürsten und zeigt, wie man das Fell der Ziegen damit putzt. Sie warnt unsere Kinder: „Wenn die Ziegen sich gegenseitig ärgern, müsst ihr aus dem Weg gehen.“ Jedes Kind hat eine andere Strategie, mit dem Putzen zu beginnen. Rebecca fragt: „Magst du gebürstet werden?“ Caroline sagt: „Okay, Chefziege, was soll ich machen?“ Alle Kinder bürsten, bis jedes Fell glänzt und das Wildschwein nebenan Pipi macht.

„Sollen wir jetzt zu den Pferden gehen?“ – „Jaaa!!!“, schreit die ganze Kindergruppe, denn der Ausritt mit dem Pony wird von allen Löwen schon sehnsüchtig erwartet. Vorher muss Hannibal aber erst aus dem Stall geholt und gestriegelt werden. Auch seine Hufe werden ausgekratzt. Das ist richtig schwer. Lena macht eine Räuberleiter und alle Kinder dürfen nacheinander auf das Pony steigen und eine Runde reiten. Dann sagen wir „Tschüss“ zu Hannibal. Schließlich wartet noch der große Spielplatz des Sonnenhofes darauf, von uns entdeckt zu werden.

Die Zeit vergeht auch heute wieder viel zu schnell. Aber als wir auf den Traktor steigen und uns auf den Heimweg machen, hat jeder viel neu Gelerntes und schöne Erlebnisse mit den Tieren vom Sonnenhof in seinem Gepäck.

Die Löwen und Erzieherinnen vom Kinderhaus Kunterbunt

Backe, backe Brezel…Wir besuchen die Bäckerei Hermann im Mai 2019

Am Donnerstag, den 16.Mai 2019 sind unsere Vorschulkinder, die Löwen, zur Backstubenbesichtigung nach Esslingen eingeladen. Was für ein Glück, dass Herr Hermanns jüngster Sohn unser Kinderhaus besucht: er führt uns von der Haltestelle zum richtigen Haus. Dort angekommen, schleust er uns- an der Verkaufstheke vorbei- direkt in die Backstube.

Dort steht schon sein Papa und wellt Teig aus, um daraus anschließend mit einer Maschine runde Brötchen auszustechen, die dann in Mohn oder Sesam getunkt werden und nun eine Nacht lang auf dem Blech ruhen dürfen.

Wir staunen Bauklötze und wundern uns, mit welch großen Knethaken und Rührmaschinen in einer Bäckerei gearbeitet wird.

Bald schon sehen die Kinder, aus welchen Zutaten der Brezelteig hergestellt wird. Nachdem ein glatter Teig entstanden ist, wird dieser in einer Maschine ausgewellt und in Röllchen geformt. Jetzt kommen unsere Kinder zum Einsatz: sie dürfen diese Röllchen weiter dünn ausrollen und zu Brezeln formen. Wir formen unsere ersten Brezelrohlinge, denen später eigenwilligere Kreationen folgen: wir formen aus dem Teig Herzen, Schleifen, Smileys und sogar Krokodile. Natürlich muss der Teig auch einer gründlichen Qualitätskontrolle unterzogen werden: alle Kinder finden den rohen Brezelteig besonders lecker!!!

Bevor unsere „Brezeln“ in den riesigen Ofen wandern, werden sie maschinell mit einer Flüssigkeit aus Wasser und Lauge besprüht. Die Brezeln sehen nun für einige Kinder fast „nackt“ aus. Stopp: Ganz wichtig: vor dem Backen kommt natürlich noch Hagelsalz über die Brezeln.

Das riesige Backblech wandert in den Backofen. Nach wenigen Minuten kommen unsere ersten selbstgeformten, knusprig braunen Brezeln zum Vorschein. Was für eine Freude…

Wir tüten unser noch heißes Backwerk schnell ein, die erste Brezelverkostung startet erst an der Haltestelle. Richtig lecker sind unsere Brezeln geworden!!!

Lieber Herr Hermann, unsere Kinder fanden es ganz toll, dass Sie uns einen Einblick in die Welt des Bäckers gegeben haben. Vielen Dank dafür, es hat uns allen große Freude bereitet.

Die Kinder und Erzieherinnen vom Kinderhaus Kunterbunt

Tischtheater mit Gudrun Eichel im April 2019

Wieder war die Figurentheaterspielerin Gudrun Eichel zu Gast im Kinderhaus. Mit liebevoll gestalteten Figuren und einer eindrucksvollen Kulisse erzählte Frau Eichel sehr kindgerecht das biblische Gleichnis vom Verlorenen Sohn. „Ben wohin gehst du?“ so interpretierte Gudrun Eichel die Geschichte um. Dabei möchte Ben in die große weite Welt ziehen. Sein Vater gewährt ihm dies mit schwerem Herzen. Ben erlebt viele Abenteuer und merkt am Ende doch, dass es zu Hause am schönsten ist.

In ihrem Spiel ging Gudrun Eichel immer wieder auf die Erfahrungswelt der Kinder ein und ließ sie aktiv mitspielen und erzählen. So durften die Kinder anfangs Aufgaben, die auf einem Bauernhof verrichtet werden und die Schritte des in die Ferne ziehenden Sohnes akustisch und durch Bewegung darstellen. Durch das interaktive Spiel waren selbst unsere zweijährigen Kinder voller Freude beteiligt. Und als Ben in der Fremde war und dort breitestes Schwäbisch gesprochen wurde, mussten nicht nur wir Erzieherinnen schmunzeln. Fröhlich ging das Theater mit einem rauschenden Fest für den heimkehrenden Sohn zu Ende. Und selbstverständlich durften auch hier die Kinder mit Gesang und leckeren Trauben mitfeiern!

Herzlichen Dank an Gudrun Eichel. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal! Ebenso vielen Dank an unsere Eltern, die jedes Jahr so fleißig für den Weihnachtsmarkt basteln und verkaufen. Mit dem Gewinn können wir die Kinder neben Spielmaterial auch mit schönen kulturellen Erlebnissen beschenken!

ES putzt und das Kinderhaus hilft mit (29. März 2019)

Lange haben wir uns im Kinderhaus Kunterbunt mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ beschäftigt. Dazu sind wir zunächst ganz bewusst auf Gottes Schöpfung eingegangen, haben ihre Schönheit erlebt und Wachstum und Jahreszeiten bestaunt. Schnell erkannten wir, dass nicht alles in der Natur schön und heil ist. Auf Spaziergängen ärgerte uns der viele Müll auf Feldern und Wegen. Dies veranlasste uns mit den Kindern viele Fragen zu stellen: Woher kommt der Müll? Was passiert mit unserem Müll? Welche unterschiedlichen Müllsorten gibt es? Wie können wir Müll vermeiden? Um auch selbst aktiv zu werden, wollten wir uns in diesem Jahr an der ES putzt Aktion beteiligen. Ausgestattet mit Warnwesten, Eimern, Zangen und Handschuhen, die uns das Grünflächenamt zur Verfügung stellte, machten sich 20 hochmotivierte Kinder auf den Weg, die Umgebung rund um das Kinderhaus zu säubern. Unglaublich, was wir dabei alles entdeckten: Flaschen, Batterien, einen Hausschuh, Kaffeebecher etc. Beachtlich war auch die Anzahl der Zigarettenkippen am Zaun unseres Kinderhauses. Die Empörung unserer Kinder war groß. Betroffen fragten wir uns, was wir tun müssten, damit unsere Umgebung nicht so verschmutzt wird. Dabei hatten unsere Kinder ganz unterschiedliche Ideen. Eine Müllpolizei müsse her, meinte ein Junge, ein Mädchen schlug vor, Schilder zu malen, die das Wegwerfen von Müll verbieten sollten. Ein anderes Kind hatte den klugen Gedanken, dass wir überhaupt nichts mehr kaufen dürften, was so viel Verpackungsmüll macht. Einig waren sich alle Kinder schließlich mit ihrer Bitte an alle Berkheimer Kinder und Erwachsenen: Bitte werft keinen Müll auf die Gehwege, Straßen, Felder und Wiesen!

Die Kinder und Erzieherinnen des Kinderhauses Kunterbunt

Löwen on tour zur Kinderklinik am 21.03.19

 

9 gesunde und muntere Löwen machten sich letzte Woche auf den Weg zur Kinderklinik in Esslingen.

Professor Dr. Christian von Schnakenburg (Chefarzt der Kinderklinik) und Frau Grazyna Broll erwarteten uns nach einer kleinen Vesperpause, um uns das Haus und die Arbeit näher zu bringen. Ein paar Kinder waren sehr erstaunt, als ein Babybett an uns vorbeigeschoben wurde.

„Hier in der Klinik kümmern wir uns schon um winzig kleine zu früh geborene Babys, bis hin zu Jugendlichen“, erklärte er uns. „Wir haben viele gute sehr Ärzte, die können mit besonderen Geräten in euren Körper hineinschauen und gucken, was in ihm passiert. Aber damit ihr euch bald auskennt und keine Angst haben müsst, zeigen wir euch jetzt was hier alles passiert.“

Schon ging es mit einem Riesenfahrstuhl, in dem sogar ein Bett Platz hat, auf eine andere Ebene in ein Untersuchungszimmer. „Auf die Plätze fertig los!“ schon saßen alle Löwen auf der Behandlungsliege (mit Hebebühne), um untersucht zu werden. Gottseidank hatte jeder einen Herzschlag und den richtigen Puls. Das konnte man am Bildschirm verfolgen.

„Wisst ihr, was man auf dem Röntgenbild sehen kann?“ lautete eine weitere Frage. „Knochen!“ wusste ein Kind. Und: „Lufträume!“ warf ein anderer in die Runde! Aber man konnte ebenso eine Kette oder Druckknöpfe erkennen…

Bei dem weiteren Streifzug durch die Stationen, durften wir dann auch einen Blick in ein gewöhnliches Krankenzimmer werfen, in dem auch Betten für die Eltern aufgestellt waren, die dort bei ihren Kindern übernachten dürfen.

Und dann passierte es! Alle Löwen hatten plötzlich Schmerzen an Armen, Beinen oder am Kopf und mussten verbunden werden. Trotzdem waren sie danach fit, um sich im Spielzimmer noch austoben zu können.

Viel zu schnell mussten wir dann doch den Heimweg antreten. Wir möchten uns ganz herzlich bei Professor Dr. Christian von Schnakenburg bedanken, dass er sich alle Jahre wieder für uns Zeit nimmt und uns einen sehr interessanten und spannenden Einblick in das Kinderkrankenhaus gewährt.

 Das Kinderhaus Kunterbunt Team

Papa- Kind Nachmittag 8.2.19

„Heute darf mein Papa mit in den Kindi“, begrüßten uns bereits morgens die Kinder fröhlich.

Tatsächlich kamen dann spätnachmittags erwartungsfrohe Kinder mit ihren noch „gespannteren“ Vätern oder Opas im Schlepptau in den Kindi. Wie auch im Alltag signalisierte der Gong, dass sich alle im Turnraum treffen. Das „Klämmerleskind“ startete mit einem Würfel das Begrüßungsritual mit Liedern und Fingerspielen. Anschließend durften alle durch ein großes und kleines Tor auf Entdeckungstour gehen.

Bei einer Fotoralley wurden die Teams in die letzten Winkel des Hauses gelotst. Die Kleinen zeigten hier den Großen wo es lang ging. So sah man bauerprobte Arbeitertrupps im Bauzimmer; Väter, die in der Puppenecke bekocht wurden; experimentierfreudige Forscherzirkel, die sich mit Magneten auseinandersetzten; bewegungskreative Turnkader oder vorlesende Papas auf der Treppe… Selbstverständlich gab es auch eine Station fürs leibliche Wohl.

Anhand eines Interviews und Fotos, wurden die Eindrücke fürs Portfolio festgehalten. Viel zu schnell signalisierte der Gong den Abschlusskreis.

Müde aber glücklich gingen dann die großen mit den kleinen Menschen nach Hause. Wovon sie wohl diese Nacht geträumt haben?

(Jeden Tag wird durch eine Wäscheklammer ein Kind an der Fotoleiste gekennzeichnet, das den Gong schlagen, Lieder würfeln darf, u v a…Das ist das „Klämmerleskind“)